Förderung Digitalisierung in Deutschland: Die Förderprogramme für Digitalisierung im Überblick

Veröffentlicht am 25.02.2026

Lesedauer: 14 min

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Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bringt zahlreiche Vorteile mit sich, insbesondere Zeit- und Kosteneinsparungen, eine geringere Fehleranfälligkeit und eine größere Flexibilität für die Mitarbeiter:innen. Damit die digitale Weiterentwicklung finanziell durchführbar ist, gibt es zahlreiche Förderungen zur Digitalisierung und Innovation für deutsche Unternehmen.

Denn digitale Lösungen und Investitionen in die Prozessoptimierung können insbesondere für kleinere Unternehmen zur Herausforderung werden. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu Digitalisierungsförderungen in Deutschland.

Wer hat Anspruch auf Digitalisierungsförderung in Deutschland?

Da vor allem kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) aufgrund des meist nicht unerheblichen Kostenaufwands Schwierigkeiten haben, die digitale Entwicklung ihres Unternehmens voranzutreiben, richten sich die meisten Förderungsangebote an sie. Die Einteilung eines Unternehmens in diese Kategorien basiert auf EU-Vorgaben und bestimmt maßgeblich die Höhe der möglichen Förderungen.

Unternehmen, die in eine dieser Kategorien fallen, können in der Regel eine Förderung für Digitalisierungsmaßnahmen beantragen. Für größere Unternehmen gibt es ausgewählte Förderprogramme und die Möglichkeit von Krediten.

Je nach Bundesland können die Zahlen aber auch abweichen. Die Digitalisierungsprämie Plus (Baden-Württemberg) beispielsweise unterstützt Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeiter:innen.

Fördermittel Digitalisierung: Was wird wie hoch gefördert?

Förderungen für Digitalisierung können für eine Vielzahl von Projekten beantragt werden. Besonders gefördert werden die Einführung neuer Informations- und Kommunikationstechniken (IKT), sowie die Verbesserung von IT-Sicherheit. Welche Projekte genau gefördert werden, hängt von der Art des Förderprogramms ab. Gefördert werden unter anderem:

 

  • Digitalisierung von Prozessen

  • Sicherheitskonzepte
  • Kosten für externe Berater:innen und Schulungen Ihrer Mitarbeiter:innen

  • Roboter-Hardware

  • IKT-Software
  • Fallweise IKT-Hardware (z.B. im Bereich IT-Sicherheit)
  • Entwicklung von Apps und Webanwendungen

  • KI-Anwendungen

Die Höhe des geförderten Betrages unterscheidet sich je nach Art der Förderung und nach Bundesland. So unterstützt z.B. die Digitalisierungsprämie Plus (Darlehensvariante) in Baden-Württemberg Vorhaben mit einem Kostenvolumen zwischen 25.000 und 250.000 Euro.

Förderung Digitalisierung – Diese bundesweiten Förderprogramme für Digitalisierung in Deutschland sollten Sie kennen

Für Unternehmen, die ihre digitalen Prozesse optimieren möchten, stehen verschiedene bundesweite Programme zur Verfügung. Diese können unabhängig vom jeweiligen Standort in Deutschland beantragt werden.

ERP-Förderkredit Digitalisierung

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung ist eine Förderung in der Form eines Darlehens mit vergünstigten Zinssatz. Gefördert werden Digitalisierungsvorhaben von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmen und Freiberufler:innen. Ziel ist es, die Digitalisierungsreife im Mittelstand zu erhöhen.

Die Förderung besteht aus drei Stufen:

  • Stufe 1: Basisdigitalisierung – für Freiberufler:innen und KMU mit weniger als 250 Mitarbeiter:innen.
  • Stufe 2: LevelUp und
  • Stufe 3: HighUp – zusätzlich für mittelständische Unternehmen mit maximal 500 Mio. Euro Jahresumsatz.

Die wichtigsten Infos zur Förderung auf einen Blick:

  • Gefördert werden sowohl laufende Kosten als auch Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen.
  • Je anspruchsvoller das Vorhaben, desto höher die Stufe und desto günstiger die Finanzierung.
  • Maximaler Kreditbetrag in Stufe 1: 7,5 Millionen Euro pro Vorhaben.
  • Maximaler Kreditbetrag in Stufen 2 und 3: 25 Millionen Euro pro Vorhaben.
  • In Stufen 2 und 3 zusätzlicher Förderungszuschuss verfügbar.

 

ERP-Förderkredit Innovation

Beim ERP-Förderkredit Innovation handelt es sich ebenfalls um einen vergünstigten Kredit für Unternehmen und Freiberufler:innen. Gefördert werden innovative Unternehmen und Innovationsvorhaben. Die Bandbreite reicht von Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsverbesserungen zu Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, sowie deren Umsetzung. Auch Innovationsprojekte in den Bereichen Marketing, Organisation und Geschäftsmodelle können dadurch finanziert werden.

Die Förderung besteht aus drei Stufen:

  • Stufe 1: Basisdigitalisierung – für Freiberufler:innen und KMU mit weniger als 250 Mitarbeiter:innen.
  • Stufe 2: LevelUp und
  • Stufe 3: HighUp – zusätzlich für mittelständische Unternehmen mit maximal 500 Mio. Euro Jahresumsatz.

Die wichtigsten Infos zur Förderung auf einen Blick:

  • Gefördert werden sowohl laufende Kosten als auch Investitionen in Innovationsvorhaben.
  • Je anspruchsvoller das Vorhaben, desto höher die Stufe und desto günstiger die Finanzierung.
  • In Stufen 2 und 3 zusätzlicher Förderungszuschuss von jeweils 3 bzw. 5% auf den ausgezahlten Kreditbetrag verfügbar.

 

go-inno

Mit den „go-inno“ Fördergutscheinen des BMWK werden externe Beratungsleistungen in deutschen KMU gefördert. Gedeckt werden dabei Beratungen in den Bereichen Potenzialanalyse und Realisierungskonzept. Wichtig ist, dass der Technologiebezug deutlich erkennbar ist und die Projekte für das Unternehmen einen nachweislichen Mehrwert haben. Wie bei go-digital sind ausschließlich Beratungen durch autorisierte externe Beratungsunternehmen förderfähig.

Die wichtigsten Infos zu den Fördergutscheinen auf einen Blick:

  • Beantragbar von KMU in Deutschland mit weniger als 100 Mitarbeiter:innen und im Jahr vor der Nutzung des Gutscheins einen Jahresumsatz bzw. eine Jahresbilanzsumme von max. 20 Mio. Euro.
  • Gedeckt werden bis zu 50% der Beratungskosten bei einem maximalen Tagessatz von 1.100 Euro.
  • Bei einer Beratung im Bereich Potenzialanalyse werden bis zu 8 Beratertage gefördert, mit der Möglichkeit von 2 zusätzlichen Beratertagen bei Einbeziehung sachverständiger Dritter.
  • Für die Ausarbeitung eines Realisierungskonzept können bis zu 20 Beratertage gefördert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit von 5 weiteren Beratertagen bei Einbeziehung sachverständiger Dritter.

 

BAFA “Förderung von Unternehmensberatungen für KMU”

Das Förderprogramm “Förderung von Unternehmensberatungen für KMU” des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) hat das Ziel, das unternehmerische Know-how in KMU zu fördern. Im Rahmen dieses Programms werden die Kosten für professionelle Beratungen teilweise übernommen.

Die wichtigsten Infos zum Förderprogramm auf einen Blick:

  • Unterstützt werden deutsche Unternehmen bis 250 Mitarbeiter:innen und mit einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro.
  • Zur Inanspruchnahme müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. (z.B. Unternehmensanalyse zur Identifikation von Schwachstellen)
  • Förderquote: je nach Bundesland 50% – 80%, bei maximal 2.800 Euro förderfähigen Beratungskosten.
  • Die Beratungszeiten müssen nicht zusammenhängend erfolgen, dürfen allerdings nicht die Anzahl von 5 Tagen zu je 8 Stunden überschreiten.

 

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Um regionale Ungleichgewichte auszubalancieren, hat die Europäische Union den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ins Leben gerufen. Der Fonds ist für den Zeitraum von 2021-2027 mit rund 226 Mrd. Euro dotiert. Seine Ziele sind die Stärkung des Arbeitsmarktes und der regionalen Wirtschaft sowie die Förderung der europäischen territorialen Zusammenarbeit.

Eines der offiziellen politischen Ziele des EFRE ist ein innovativer und intelligenter wirtschaftlicher Wandel in Europa. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Mitgliedsstaaten einen festgelegten Prozentsatz ihrer EFRE-Zuweisung dafür einsetzen. Dieser wird anhand des Pro-Kopf-BIP des jeweiligen Landes berechnet.

Die dadurch zur Verfügung gestellten Mittel werden für Vorhaben und Projekte eingesetzt wie:

  • angewandte Forschung und Innovation
  • Investitionen in KMU
  • Ausrüstung, Software und immaterielle Vermögenswerte
  • technische Hilfe

Im Rahmen des EFRE wurden in vielen Mitgliedstaaten Förderprogramme zur wirtschaftlichen Entwicklung gestartet – so auch in Deutschland. Einige der nachfolgenden Förderungen wurden vom EFRE abgeleitet und unterstützen Sie bei der Förderung der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen.

 

INQA-Coaching

Das INQA-Coaching fördert durch die Bezuschussung von Beratungskosten die Entwicklung passgenauer Lösungen für die digitale Transformation.

  • KMUs mit Sitz in Deutschland mit weniger als 250 Mitarbeiter:innen, mindestens 2 Jahre am Markt und mit einem Umsatz von weniger als 50 Mio. Euro
  • Professionelle Prozessberatung zur Entwicklung von passgenauen Lösungen für die digitale Transformation
  • 12 Beratungstage, Förderquote 80%

 

Hinweis: Die einzelnen Förderprogramme zur Digitalisierung und Innovation sind über begrenzte Zeiträume verfügbar. Wir aktualisieren unsere Angaben regelmäßig, allerdings kann es jederzeit zu Veränderungen kommen. Deshalb empfehlen wir, Details und aktuelle Angaben immer beim Fördergeber nachzufragen.

Weitere Digitalisierungsförderungen für Ihr Bundesland

Nicht nur bundesweit, sondern auch auf Landesebene gibt es verschiedene Förderprogramme für Digitalisierungsmaßnahmen und Innovationsprojekte. Wir bieten Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Digitalisierungsförderungen. Beachten Sie, dass es bei den meisten dieser Förderungen bestimmte Anforderungen gibt, die Sie bzw. Ihr Unternehmen erfüllen müssen. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Bundesministerium.

Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante:

  • Für mittelständische Unternehmen 
  • Zuschuss von bis zu 3.000 Euro
  • Kosten für Digitalisierung von Produktion, Prozessen, Produkten und Dienstleistungen, Erhöhung der IKT-Sicherheit, Hard-& Software
  • Alternativ Darlehensvariante mit der Digitalisierungsprämie Plus

 

Innovationsgutscheine:

Innovationsgutschein BW

  • für KMU und Start-ups in Baden-Württemberg
  • Fördersatz von bis zu 50%
  • Zuschuss von max. 7.500 Euro

Innovationsgutschein: Hightech BW

  • für KMU in Baden-Württemberg
  • Fördersatz von bis zu 50%
  • Zuschuss von max. 20.000 Euro

Innovationsgutschein Start-up BW

  • für junge Unternehmen bis max. 5 Jahre nach Gründung
  • Fördersatz von bis zu 50%
  • Zuschuss von max. 20.000 Euro

Digitalbonus

  • Für kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter:innen und einem Jahresumsatz von maximal 10 Mio. Euro
  • Fördersatz bis zu 50%
  • Zuschuss von bis zu 7.500 Euro (Digitalbonus Standard) bzw. 30.000 Euro (Digitalbonus Plus)

Innovationskredit

  • für Unternehmer und Freiberufler mit Jahresumsatz bis zu 500 Mio. Euro
  • Für Investitionen in Innovationen & den gesamten Finanzierungsbedarf innovativer Unternehmen
  • Förderung in 3 Stufen: je anspruchsvoller das Vorhaben, desto günstiger die Zinssätze
  • Darlehensbeträge bis zu 15 Mio. Euro

Digitalisierungskredit

  • für Investitionen in Digitalisierungsvorhaben
  • für Unternehmer und Freiberufler mit Jahresumsatz bis zu 500 Mio. Euro
  • Förderung in 3 Stufen: je anspruchsvoller das Vorhaben, desto günstiger die Zinssätze
  • Darlehensbeträge bis zu 15 Mio. Euro
Transfer BONUS “Standardvariante Digitalisierung”

  • für technologieorientierte KMU, technologieorientierte Projekte von KMU, Unternehmen der sozialen Ökonomie
  • Förderung von Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren im Bereich der Digitalisierung zu entwickeln (Anbieter) oder im eigenen Unternehmen zu implementieren (Anwender).
  • Kostenübernahme von bis zu 70%
  • Fördersumme von max. 45.000 Euro

BIG Digital

  • Für KMU in Brandenburg
  • Digitalisierungsprojekte und Beratungen zu Digitalisierungspotenzialen, Schulungen der Mitarbeitenden
  • Förderungen bis zu 50%, je nach Vorhaben maximal 50.000 Euro bis 250.000 Euro 

Beratungsförderungsprogramm zu Digitalisierung und Arbeit 4.0

  • Für KMU in Bremen
  • Beratungsprojekte mit ausgewählten Digitalisierungs-Experten aus der Region zur Ermittlung eines ersten Bedarfes oder der Initiierung eines Testprojektes
  • Fördersatz von bis zu 50%
  • Zuschuss von max. 5.000 Euro pro Projekt

Gründungs- und Mittelstandsförderung (GuM) – Zuschuss zu Digitalisierungsmaßnahmen (DIGI-Zuschuss)

  • Für KMU und Freiberufliche in Hessen
  • Fördersatz 50%
  • Förderung ab Ausgaben von 4.000 Euro
  • Zuschuss von max. 10.000 Euro

Digitalisierungsberatung

  • für KMU, Start-ups, Selbstständige und Freiberufler:innen
  • Fördersatz von max. 50%
  • Zuschuss zum Beratungshonorar von max. 400 Euro pro Tagewerk
  • Förderung für max. 15 Tagewerke pro Kalenderjahr

Distr@l

  • für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Förderlinie 1: Fördersatz von max. 50%, Zuschuss von max. 100.000 Euro
  • Förderlinie 2: Fördersatz von max. 50% / 90% / 100% Zuschüsse bis max. 500.000 Euro
  • Förderlinie 4: Fördersatz von max. 100%, Zuschüsse bis max. 1 Mio. Euro

Digitalisierungsförderung Mittelstand Mecklenburg-Vorpommern 

  • für KMU in Produktion, Handwerk und Tourismus mit weniger als 100 Mitarbeitende 
  • Förderungen bis zu 50%, höchstens bis zu 50.000 Euro

Niederschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)

  • für KMU in Niedersachsen
  • Förderquote von 35% – 45%
  • Zuschuss von bis zu 100.000 Euro

Mittelstand innovativ und Digital (MID) – Digitalisierung

  • Für KMU
  • Digitale Produkte und Dienstleistungen: Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsdienstleistungen
  • Digitale Prozesse: Erwerb von förderfähigen Soft- und Hardwareprodukten
  • Fördersatz von 50%
  • Zuschuss bis zu 15.000 Euro

Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz

  • Für KMU 
  • Zuschuss von max. 500 Euro pro Tagewerk (mind. 8 Beratungsstunden)
  • Förderfähig sind max. 20 Tagewerke pro Unternehmen innerhalb von 4 Kalenderjahren

“Implementierung Betrieblicher Innovationen” (IBI-EFRE)“

  • für kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen, einschließlich Beherbergungsbetriebe
  • Fördersatz von 10% – 20%
  • Mindestzuschussbetrag von 50.000 Euro zum Bewilligungszeitpunkt
  • Max. Fördersumme von 5 Mio. Euro

DigitalInvest KMU

  • Für KMU mit Betriebsstätte im Saarland 
  • Optimierung von Unternehmensprozesse durch Einsatz digitaler Produkte und Dienstleistungen
  • Anwendungen, die zur Transformation von Unternehmens-und Geschäftsmodellen beitragen
  • Fördersatz von 30% – 50%
  • Max. Förderungssumme von 12.500 Euro in der Basis-Förderung, 20.000 Euro in der Plus-Förderung

Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE

  • für gewerblich tätige KMU und Angehörige freier Berufe in Sachsen
  • förderfähige Kosten müssen mind. 5.000 Euro betragen
  • Heranführungsprojekte: max. 10.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben, Fördersatz von max. 60 %
  • Transformationsprojekte von Kleinstunternehmen und kleinen Unternehmen: max. 60.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben, Fördersatz von max. 50 %
  • Transformationsprojekte von mittleren Unternehmen: max. 100.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben, Fördersatz von max. 35 %
  • Möglichkeit einer Erhöhung des Fördersatzes um 10 %

 

IB Digitalisierungsdarlehen

  • für KMU und Angehörige freier Berufe
  • Darlehen für die Finanzierung von bis zu 100 % der Projektausgaben
  • Darlehen von mind. 10.000 Euro bis zu max. 1,5 Mio. Euro
  • Darlehensdauer von bis zu 10 Jahren

Digitalisierungsmaßnahmen für kleinen Unternehmen (DKU)

  • für KMU mit weniger als 50 Arbeitsplätzen und einem Jahresumsatz/einer Jahresbilanz von max. 10 Mio. Euro
  • Fördersatz von bis zu 40%
  • Zuschuss für förderfähige Ausgaben von mind. 10.000 Euro bis zu max. 300.000 Euro

Förderung von betrieblichen Innovationen (BIF)

  • Mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter:innen
  • Bei einem maximalen Jahresumsatz von 50 Mio. Euro oder mit einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro
  • Zuschuss bis 40% der Kosten

FTI-Thüringen TECHNOLOGIE

  • für KMU und große Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen im Verbund mit KMU
  • Maximal 100.000 Euro Zuschuss

Antrag Förderung Digitalisierung: So läuft das Antragsverfahren ab

Um eine Digitalisierungsförderung für Ihr Unternehmen zu erhalten, müssen Sie bereits vor Beginn des Digitalisierungsprojektes einen Antrag beim gewählten Projektträger stellen. Wir empfehlen, diesen so früh wie möglich einzureichen, da die Wartezeiten aufgrund der hohen Anzahl an Förderanträgen stark schwanken und sogar mehrere Monate betragen können. Bedenken Sie bei der Antragstellung, dass sich der Firmensitz im entsprechenden Bundesland befinden muss, und dass das Fördermittel dort umgesetzt werden muss.

  • 1

    Antragstellung zur Förderung der Digitalisierung

    Füllen Sie das Antragsformular für die gewählte Förderung aus und reichen Sie es bei Ihrer zuständigen Bezirksregierung ein. Welche Bezirksregierung für Ihr Projekt zuständig ist, hängt vom Durchführungsstandort der Fördermaßnahme ab.

  • 2

    Eingangsbestätigung Ihres Antrags

    Sobald Sie eine Eingangsbestätigung Ihres Antrags auf Digitalisierungsförderung erhalten haben, können Sie mit Ihrem Projekt beginnen. Beachten Sie aber, dass Sie auf eigenes Risiko handeln.

  • 3

    Prüfung Ihres Antrags 

    Ihr Antrag wird von der zuständigen Bezirksregierung geprüft. Gegebenenfalls müssen Sie fehlende Unterlagen nachreichen.

  • 4

    Förderbescheid für Ihre Digitalisierungsförderung

    Je nachdem, ob Ihr Antrag angenommen oder abgelehnt wurde, erhalten Sie einen positiven oder einen Ablehnungsbescheid.

  • 5

    Verwendungsnachweis der Förderung

    Sobald die Ausführung der Digitalisierungsmaßnahme abgeschlossen ist, müssen Sie bei Ihrer Bezirksregierung einen Nachweis über die Verwendung der Fördermittel erbringen. Verwendungsnachweis und Ergebnis des Projektes werden überprüft.

  • 6

    Auszahlung der Fördersumme

    Die Fördersumme wird ausbezahlt, sobald die Überprüfung abgeschlossen ist (Kostenerstattungsprinzip).

Die free-com Bonustipps für Ihren Förderantrag

Digitalisierung und Innovation bringen Ihr Unternehmen voran und machen es wettbewerbsfähiger. Bei der Finanzierung dieser Maßnahmen sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps zur Beantragung der passenden Förderung, damit Ihr Digitalisierungskonzept mit Erfolg gekrönt ist:

  • Potenzialanalyse: Erheben Sie vorab den Digitalisierungsgrad Ihres Unternehmens und identifizieren Sie bereits Erreichtes sowie Ausbaufähiges.
  • Förderungsantrag vor Projektumsetzung: Stellen Sie zuerst den Förderantrag und beginnen Sie dann mit der Umsetzung, da oft keine rückwirkenden Förderungen angeboten werden.
  • Erfüllung aller Voraussetzungen: Bevor Sie eine Förderung beantragen, stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt und dass Sie alle notwendigen Dokumente beisammen haben.
  • Beratung hinzuziehen: Förderanträge können sehr komplex sein, Fördermittelberater:innen helfen Ihnen im Rahmen des BAFA bei der Umsetzung, die Kosten der Beratung werden teilweise erstattet.

Nicht zu lange warten: Stellen Sie den Antrag zeitnah, da die Fördermittel in der Regel nach dem „First come first serve“ Prinzip vergeben werden und der Fördertopf begrenzt ist.

Häufige Fragen zur Digitalisierungsförderung in Deutschland

Seit 2025 gibt es ein eigenes Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, das sich um die Koordination der Digitalisierung in Deutschland kümmert. Außerdem ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine treibende Kraft der Digitalisierung von Unternehmen und den entsprechenden Förderprogrammen.

Es gibt verschiedene Arten der Förderung zur Digitalisierung, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Bei den Förderprogrammen handelt es sich oft um vergünstigte Kredite und um Zuschüsse für die Inanspruchnahme von professionellen Beratungsangeboten.

Die Digitalisierung in Unternehmen reicht von Geschäftsprozessen wie der digitalen Rechnungsverarbeitung über die IT-Sicherheit bis zum Einsatz von KI im Unternehmensalltag.

Die Kosten der Digitalisierung lassen sich nicht pauschal festlegen, da sie von der Unternehmensgröße sowie den jeweiligen Digitalisierungsmaßnahmen abhängen. Von kostengünstigen Cloudlösungen bis zu individuellen Softwareprogrammen variieren sowohl die Projekte als auch deren Kosten sehr stark.

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